6 Schritte zur Bodenplatte in Eigenleistung

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Bodenplatte in Eigenleistung

Also die Idee, die Bodenplatte selbst zu machen, hat natürlich Christian angeschleppt. Ich bin dafür viel zu großer Angsthase. Und alle, mit denen wir darüber sprachen (mich eingeschlossen), haben entsetzt die Hände über den Kopf zusammen geschlagen. Ist ja schließlich

„die Basis vom Haus. Wenn da was schief geht […].“ 

Da war nichts zu machen. Und als ich ein valides Angebot anschleppte (hatte nur einer Zeit, der andere unseriöse Bewertungen), hatte ich mit 25.000€ keine Verhandlungsgrundlage. Denn unser Budget bei Akost war 10.000Euro plus unbekannte Summe für 40cm zusätzlichen Erdaushub. Und ich glaube Ringerder und son Kram war gar nicht dabei.

Also hat er es getan. Weiterlesen

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Hausbau in Eigenleistung mit Familie 

Warum Eigenleistung? 

Viele fragen sich, warum wir so viel in Eigenleistung bauen. Wir sind ja nun mittlerweile beide wieder berufstätig, drei Kinder,…  Klingt also nicht nach einer guten Idee. Deswegen dachte ich, lass ich euch ein Statement zu unseren Erfahrungen dazu zukommen. Weiterlesen

Das Bodengutachten: viel Mutterboden

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Bodengutachter beim Loch bohren

Heute war unser Bodengutachter da und hat fleißig gewerkelt. Es war ziemlich unspektakulär. Kein Hightech. Die Maschine, mit der er das Loch gebohrt hat, sah vom Lack sogar so aus als gäbe es das gute Stück schon seit DDR Zeiten. Dann hat er sich den Boden ein bissl angeschaut, ein paar Notizen gemacht. Alles in allem war es aber trotzdem interessant dabei zu sein.

Ja lange Reder kurzer Sinn: Sind wohl 80cm Mutterboden, die abgetragen werden müssen. Hmpf. Wenn man bedenkt, dass bei den Standard-Hausbaufirmen nur 40cm „all inclusive“ sind….

Grundwasser ist wohl schon bei etwa 1,40m. Gut, dass wir keinen Keller bauen. Für die geplante Flächenerdwärmeheizung wäre das wohl aber gut – sagt mein Mann.

Nun schauen wir mal, ob ein guter Freund der Familie, das für uns machen würde. Er ist Maschinenführer und hätte zumindest das Knowhow. Ich hoffe er hat auch Zeit und Lust uns zu helfen.

Dann schauen wir mal, was der Spaß dann extra kostet.

Nachtrag:

Achso: Vergleichen bei Bodengutachtern lohnt. Ich hatte drei Angebote von verschiedenen Büros eingeholt. So konnten wir immerhin 100€ sparen.

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Begutachtung des herausgezogenen Bodens

 

Finaler (?) Grundriss unseres Holzhauses

Erste Zeichnungen

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Quelle: thueringer-holzhaus.de/holzhaus-fulda

Kurz vor Weihnachten hat unser Architekt die ersten Zeichnungen für unser Holzhaus geschickt. Nun haben wir nach ein paar Änderungswünschen die finalen(?) Zeichnungen bekommen. Ich hoffe das ist es nun.

Vielleicht habt ihr noch Ideen?

Die „Besonderheiten“ unseres Grundrisses:

  • Platz für drei Kinder und uns (4 Schlafzimmer)
  • Gemeinschaftsraum im OG, damit wir auch dort zusammen Zeit verbringen können
  • Viel Licht
  • OG ist bei Bedarf umrüstbar zu einer separaten Wohnung (deswegen u.a. auch die zweite Dusche im EG)

Grundriss Holzhaus

Außenansichten Holzhaus

So könnte ein Umbau der zweiten Etage zur separaten Wohnung aussehen. Die Wand zwischen Gemeinschaftsraum und Kinderzimmer nach Süden hin entfällt.

OG als separate Wohnung

Bis bald

Von Architektensuche und Fundstücken

Bisher gibt es keine großen Neuigkeiten bei uns. Aber wir haben jetzt immerhin endlich einen Architekten. Und das war wirklich mühselig.

Schritt 1) Einige Architekten anschreiben: Denn natürlich haben alle Architekten aufgrund der nierdrigen Zinsen aktuell viel zu tun. Die meisten haben nicht mal eine Internetpräsenz. Von etwa 10 Anschreiben habe ich ungefähr 5 brauchbare Antworten bekommen. Dabei waren auch super lange Wartezeiten. Das nächste Mal also besser anrufen.

Schritt 2) Erster Besuch bei einem Architekten. Er hatte uns das günstigste Angebot unterbreitet und innerhalb eines Tages geantwortet. Leider wirkte sein Alter nicht weise sondern veraltet. Er ging kaum auf unsere Wünsche ein.

Schritt 3) Also ein Gespräch mit einem zweiten Architekten vereinbart. Ein super junger dynamischer Typ auf der Höhe der Zeit. Er konnte uns erste Stücke (Ziegel, Türen, etc.) live während der Unterhaltung zeigen und Vorteile/Nachteile mit uns erörtern. Sein Angebot passte jedoch so überhaupt nichts ins Budget. Leider.

Schritt 4) Dritter Termin beim dritten Architekten. Bei diesem Gespräch war mein Mann dann allein. Er ist auch der Architekt von einer Bekannten. So hoffen wir, dass nicht allzu viel schief geht. Heute ging der Vertrag von uns unterschrieben raus.

Was wir daraus gelernt haben: Vergleichen lohnt! Die von uns eingeholten Angebote unterschieden sich deutlich. Im Rahmen von 3500€ Brutto bis >8000€ war einfach alles dabei. Wer die Zeit hat, sollte sie sich also nehmen.

Zum Budget: Wir haben 5000€ eingeplant für die Leistungen HOAI 1-4. Wir sind gerade etwas darüber und drücken uns selbst die Daumen, dass es auch nicht sehr viel mehr wird;)

Zum Fundstück des letzten Wochenendes: Bezaubernde DDR-Flagge.

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DDR-Flagge

Mieterhöhungen – scheinbar ein immer aktuelles Thema

Unser künftiges Eigenheim: Nicht nur schon immer ein Traum sondern aufgrund von Wohnungsmangel (vor allen Dingen 3 bis 4-Raumwohnungen) und steigenden Mieten bei uns im Speckgürtel von Berlin auch notwendig.

Ich habe letztes Wochenende die Werkstatt entkernt und aufgeräumt. Dabei dieser Zeitungsfund vom 30.November/1. Dezember 1991.

„Mit der nötigen Sanierung der alten Häuser, wie hier im Prenzlauer Berg, werden die Mieten gewiß steigen. Sind sie dann für die jetzigen Mieter noch bezahlbar?“

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Unser Grundstück: erste Einblicke

Anbei ein paar erste Einblicke vom Grundstück – leider nur aus Sicht der Straße

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Das Grundstück hinter dem blauen Auto

Ein paar Fakten zum Grundstück

  • etwa 1400m² groß
  • Straße neu gebaut
  • Gartenhäuschen aus etwa den 50er Jahren mit 3 Zimmern, Küche, Bad, Mini-Keller (wir hoffen es energieffizient und ökologisch renovieren zu können für Feriengäste oder Mieter)
  • Obstwiese
  • Mini-Waldstreifen
  • Lage in Märkisch Oderland bei Berlin – etwa 20 min Fußweg zum S-Bahnhof Fredersdorf

Ich kann es kaum erwarten die Schlüssel in der Hand zu halten. Weiterlesen